08.06.2013 – Zum Saisonfinale dem entscheidenden 21. Spieltag hatte Bramfeld noch die Chance, bei einem Sieg gegen Komet Blankenese auf den zweiten Platz der C-Verbandsliga Hamburg - vorausgesetzt, Norderstedt verliert in Sparrieshoop - zu gelangen. Da unser Spiel 30. Minuten später angepfiffen wurde als angesetzt (13:00 Uhr) und wir vor Ort immer wieder mal den Zwischenstand aus Sparrieshoop erhielten, waren wir guter Dinge die Vizemeisterschaft doch noch nach Bramfeld zu holen.

Zum Spielgeschehen: Nachdem das Trainergespann Eichhorn/Henning bereits für die B-Verbandsliga planen und einige Abgänge zu verzeichnen haben, spielte Bramfeld heute nicht mit allen Stammspielern, die in der Hin- und Rückrunde u.a. für Furore gesorgt hatten. Für einige Spieler war es das Letzte, für einige Neuzugänge das erste Pflichtspiel im Bramfelder Dress. Das Ziel war trotzdem klar! Als sich in Bramfeld kein Schiedsrichter finden ließ, stellte der Betreuer der Gäste sich hierfür bereit und es konnte endlich auch auf dem Gropiusring gekickt werden. Unser Abwehrbolide Christophe Mandji setzte das erste Zeichen im ersten Angriff. Nach Kombinationsspiel mit Kevin Pulaczewski setzte er sich im 16er gekonnt durch und hatte den ersten Torschuss zu verzeichnen. Der Torhüter konnte allerdings den Ball abfangen. Komet sorgte in der 2. Spielminute für das erste überraschende Gegentor, nachdem die Bramfelders Verteidigung einen langen Ball vom rechten Mittelfeld nicht abfangen konnten. Der Stürmer nutzte diese Gelegenheit und schoss von links aus 30 Metern Entfernung einfach mal quer aufs Tor und das mit Erfolg (0:1 / da sah Mesut Cangöz, Bramfelder Torhüter nicht gut aus!) Die bereits in die Landesliga abgestiegenen Komet Spieler setzten gleich ein weiteres Zeichen und ließen die Bramfelder Verteidiger und den Bramfelder Torhüter alt aussehen, nachdem im 16er gut kombiniert und das 2 Tor erzielt wurde (0:2)! Auch dieses Gegentor völlig überflüssig!

Indes Halbzeitstand in Sparrieshoop: 3:0 für die Heimmannschaft und der Bramfelder SV ließ die einmalige Chance aus, aus eigener Kraft Zweiter zu werden.  

Samantha Steuerwald wollte das Spiel drehen, schickte zweimal Lukas Haenle zum Sprint in die Spitze doch diese beiden Aktionen wurden wegen Abseits in der 7. und 8. Spielminute abgepfiffen. Man kann sich darüber streiten ob gerechtfertigt oder nicht! In der 10. Spielminute, Christophe Mandjis weiter Pass von links auf Justin Sadownik. Hätte die Wende in dem Spiel bringen können. Der Ball nahm einen weiten Bogen prallte zunächst auf den Boden über die Verteidigung wo Justin Sadownik bereits rechts freigelaufen stand. Der anschließende Schuss war präzise aber nicht hart genug und fiel direkt in die Hände des Torhüters. Bramfeld dominierte nun das Spiel (70/30). Drei anschließende Pässe wurden erneut wegen Abseits unterbunden. So langsam wurden die Schiedsrichterentscheidungen fragwürdiger, nun gut! Die Zweikämpfe verhärteten sich. Auf der einen Seite die Bramfelder auf der anderen Seite grob die Blankeneser. Jannick da Silva Moreira wurde dann aufgrund dessen in der 23. Spielminute kurz vor dem 16er hart zu Boden gebracht und beschwerte sich zu Recht. Es kam zu einem Gerangel. Der Schiedsrichter löste diese Situation (ohne Karte) und es gab zu Recht Freistoß für den BSV. Sebastian Szega setzte diesen an, sah am zweiten langen Pfosten Justin Sadownik frei stehen, der den Ball auch bekam aber sich wieder mal nicht konsequent durchsetzte!

29. Spielminute: Justin Sadownik wird von rechts von Max Selch bedient und auf der Außenseite hart gefoult. Kevin Pulaczewski setzte den Freistoß an und brachte den Ball gekonnt auf Alexander Schleßelmann, der den Ball mit dem Kopf ins Netz bringen konnte (1:2 - Nebenbei wurde das Spiel in Sparrieshoop wieder angepfiffen und es stand dort 3:1 -!) Weiter ging es bei uns: Wieder Christophe Mandji. 32. Spielminute. Flügelpass von links auf Justin Sadownik, eine exakte Situation wie einige Minuten zuvor. Diesmal war der Schuss hart aber nicht präzise genug, sodass der Ball vom Torwart abprallte. Justin Sadownik ergatterte sich den Ball von rechts wieder zurück wurde aber anschließend erneut zu Boden gebracht. Hier hätte die erst Karte gezückt werden müssen. Wieder war es Kevin Pulaczewski der den Freistoß von rechts gefährlich rein brachte. Doch diesmal stieg nicht Alexander Schleßelmann sondern Christophe Mandji zum Ball hoch und erzielte das erlösende 2:2 mit dem Kopf! Was für ein Offensivspiel! Lukas Haenle hatte dann noch kurz vor Ende der ersten Halbzeit DIE Großchance (34. Spielminute). Pascal Abotsitse brachte den langen Ball auf die Spitze, sodass er alleine auf den Torhüter zulief aber dann doch schneller als der Ball war und nicht rechtzeitig abschloss! Pech, so ging es mit dem 2:2 in die Pause!

In der zweiten Halbzeit wechselte das Trainergespann Eichhorn/Henning, Pascal Abotsitse gegen Denis Ismailovic aus um mehr Offensivdrang zu bekommen. Allerdings zog Komet sich nicht zurück und agierte offensiver als in der ersten Halbzeit und konnten nach nur einer Aktion das 2:3 in der 41. Spielminute erzielen. Wie ist es dazu gekommen? Alexander Schleßelmann konnte einen Rückpass mittig vor dem 16er nicht wegbolzen und stieß mit einem Stürmer zusammen. Der Ball wurde vom Stürmer mit dem Fuß geblockt und schob sich und Ball an ihm – wie auch immer - vorbei. Torhüter Mesut Cangöz hatte anschließend keine Chance den Ball zu halten. Nur zwei Minuten später hatte wieder Lukas Haenle DIE Chance wie zum Schluss der ersten Halbzeit. Aber auch diesmal hielt der Torhüter den Ball fest. Justin Sadownik versuchte es nun von rechts. Mit einem Übersteiger zog er an den Außenverteidiger und an der Außenlinie vorbei und brachte diesen in den 16er, wo allerdings keiner mitgelaufen war. Den Ball ergatterte sich Lukas Haenle auf der anderen Seite, zog an zwei Spielern rechts vorbei und schoss wieder aufs Tor. Doch der Torhüter parrierte erneut! Komet reagierte und baute sich wieder nach und nach auf (Ballbesitz nun 60/40). In der 43. Spielminute holte Komet sich eine Ecke heraus welche jedoch im Sande verlief. Denis Ismailovic konterte aus dieser Aktion Richtung Tor, der den Ball von Sebastian Szega in den Lauf bekam. Dieser Vorstoß gelang ihm bis zum rechten Pfosten des gegnerischen Tores bedrängt durch zwei Verteidiger und legte den Ball gut an Lukas Haenle zurück der mitgelaufen war. Auch diesmal verzog Lukas und er war in folgedessen gefrustet, das die Pille von ihm heute nicht ins Netz geschoben werden konnte! Verständlich! Nun wurde das Spiel hitziger, da Bramfeld gut im Zug war. Der Schiedsrichter ließ immer mehr laufen und pfiff wieder zwei angebliche Abseitsstellungen zurück! Mit den langen Bällen kam der Schiedsrichter nicht klar. Nun gut.

44. Spielminute. Kevin Pulaczewski wurde 30 Metern vor dem Tor von den Beinen geholt. Wo blieben die Karten? Den anschließenden Freistoß führte Justin Sadownik aus. Ein strammer Schuss der aber das gegnerische Tor um Zentimeter verfehlte. Das Trainergespann entschied sich Jannick da Silva Moreira und Max Selch für Niko Christodolous und unserem neuen Flügelflitzer Marvin Schantz auszuwechseln (49. Spielminute). Bramfeld hatte nun wieder die Oberhand im Spiel (70/30). Sebastian Szega nun auf Niko Christodolous, wieder Abseits. Anschließend Alexander Schleßelmann auf Niko Christodolous und wieder der Abpfiff! So langsam hatte der Schiedsrichter keine Übersicht mehr und Pfiff nur noch die langen Bälle ab! Leider nur auf Seiten des BSV! Nachdem der BSV den Druck in der 51. Spielminute nochmals erhöhte, verlagerte sich das Spiel immer mehr auf Seiten der Kometer. So legte der Komet Torhüter den Ball unter sichtlichem Druck auf seinen rechten Außenspieler zurück wo jedoch Lukas Haenle bereits diesen zustellen und den Ball gekonnt abfangen konnte! Der Pass ging folgerichtig auf Niko Christodolous der jedoch eindeutig im 16er gefoult wurde. Der Schiedsrichter gab aber einen Freistoß auf der 16er Linie! Wieder eine Fehlentscheidung! Den Freistoß schoss Sebastian Szega und vergab knapp diese toll herausgeholte Chance. Die Aufregung der Bramfelder Spieler erhöhte sich so auch der Torwille. Ein schneller Einwurf in der 54. Spielminute von Justin Sadownik auf Denis Ismailovic. Der Sprint wurde mit einem Außenverteidiger bis zum Tor in Kauf genommen. Der anschließende Schuss wurde allerdings vergeben.

Kurze Zeit später ein langer Ball von Alexander Schleßelmann auf Niko Christodolous in die Spitze. Der Ball wird diesmal eindeutig vom Innenverteidiger mit Kopf/Schulter weiter in den Lauf geschickt. Den Lauf auf das Tor nimmt Niko Christodolous bejubelt wahr und steht kurz vor Abschluss, dann der Pfiff! Der Schiedsrichter hat erneut angebliches Abseits gesehen. Die Fans zu Recht auf der anderen Seite gefrustet und rufen lautstark in das Spielfeld!

Das Trainergespann nun mit noch einer Offensivkraft, alles oder nichts hieß die Devise. Der Anschlusstreffer muss her! Mittelfeldspieler Justin Sadownik ging für Wahid Sharifi. Wahid Sharifi ergatterte sich die Pille gab auf Innenverteidiger Alexander Schleßelmann zurück der wieder auf Stürmer Niko Christodolous flankte. Die Kometer Innenverteidigung davon überrascht. Niko Christodolous Zug zum Tor kennen wir bereits doch auch hier pfiff der Schiedsrichter ab! Nein, diesmal wegen einem Freistoß der angeblich 2. Minuten vorher begangen worden war! Das gibt es doch nicht! Ausgerechnet dieser Freistoß wird von Komet schnell ausgeführt. Der lange Ball der direkt auf das Bramfelder Tor gehen sollte prallt zunächst auf den Boden und Torhüter Mesüt Cangöz hebt diesen noch gekonnt über die Latte. Was war los? Bramfeld unkonzentriert im Spielaufbau aber durch die Fehlentscheidungen verständlich. Die Anschließende Ecke kam nun gefährlich in den 5 Meter Raum und wurde durch ein Stürmerfoul ins Netz gedrückt. Doch auch hier keine Reaktion des Schiedsrichters! Nun war ALLEN klar, dass man gegen den 12. Mann nichts ausrichten konnte!!

Es kam noch dicker: Ein eindeutiges Foul gegen Samantha Steuerwald im Mittelffeld wurde nicht geahndet. Folgedessen foult Christoph Mandji taktisch auf der linken Außenlinie aufgrund der Fehlentscheidung um zu mindestens den Konter auszubremsen. Der Freistoß wurde rasch ausgeführt, kam allerdings sehr straff Richtung Tor. Bramfelds Torhüter Mesut Cangöz war wohl überrascht (hatte keine freie Sicht?) und reagierte nicht mal als der Ball das Tor erreichte. So stand es bereits 2:5 und es waren noch 5 Minuten zu spielen! Beim Wiederanpfiff konnte zu mindest Denis Isamilovic sich noch unter den Torschützen verzeichnen und schloss zum 3:5 Entstand ab.

Fazit: Bramfeld verpasst den sicher gedachten Sieg gegen Komet und den 12. Mann! Glückwunsch an Komet. Die Niederlage bedeutet nun dritter der C-Verbandsliga Hamburg zu sein.    

Tore:  Gegner (0:1), Gegner (0:2), Alexander Schleßelmann (1:2), Christophe Mandji (2:2), Gegner (2:3), Gegner (2:4), Gegner (2:5), Denis Ismailovic (3:5) Karten: Fehlanzeige (hier hätte konsequenter gepfiffen werden müssen)

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