07.04.2013 – Endlich war es wieder soweit! Nach 5 wöchiger Zwangsspielpause konnte auf Hamburgs Bolzplätzen wieder „gekickt“ werden! Der Luruper Landesligist, verlegte zwar den Sportplatz von der Flurstrasse (Rasen) auf den grandigen Platz am Kleiberweg, aber das sollte heute die Vorfreude, auf die 4. Hamburger C-Pokalrunde, nicht trüben.

Beide Mannschaften wollten heute den Einzug unter die besten 16 Mannschaften Hamburgs klar machen. Der BSV begann gleich mit einem eingespielten Konter und wollte bereits früh in Führung gehen. Niko Christodolous wurde aber unsanft, nach Steilvorlage von Felix Wöller, von den Beinen geholt. Den Freistoß konnte Kevin Pulaczewski dann von rechts in den Sechszehner bringen, wo Christophe Mandji frei hochspringen konnte, den Ball jedoch zum Direktschuss verfehlte. Der daraus entstandene Konter der Luruper wurde vom Torhüter eingeleitet und war gleich brandgefährlich. So kam es im BSV eigenem Strafraum zu tumultartigen Szenen. Mesut Cangöz konnte sich aber bei allem durcheinander durchsetzen und die Situation wieder beruhigen.

Man bemerkte den Spielern immer mehr an, dass der Grandplatz nicht bespielbar und ungewohnt war. Schlaglöcher wo das Auge nur hinreicht. Der Ball rollte, aber dieser sprang immer wieder den Spielern von den Beinen weg, sodass die kurzen Pässe schwierig zu kontrollieren waren. In der 4. Spielminute bediente Sebastian Szega den freistehenden Niko Christodolous mit einer 30 Meter Musterflanke, der vom Außenverteidiger nicht gehalten wurde und plötzlich die Pille vor sich und dem Torhüter liegen hatte. Doch diese Großchance wurde zu verhastet vergeben. Dann wieder ein erneuter Vorstoß der Luruper in der 13. Spielminute, doch unsere Innenverteidiger Hendrik Külper (der immer stärker wurde) und Sebastian Szega standen sicher und hoben zu recht die Hand wegen eindeutiger Abseitsstellung. Der Schiedsrichter sah dieses aus 30 Metern Entfernung aber wohl anders (bzw. garNICHT) und ließ das Spiel weiter laufen. Selbst der Luruper Stürmer schaute verwundert und schob den Ball irritiert aber gezielt zum 1:0 ein. Ein riesen GAU! Was war mit dem Schiri los? Erste Fehlentscheidung des Tages und zu Unrecht gab es den ersten Treffer dieser Partie. Nun wurde es spannend und interessant, denn der Trainer der Luruper dachte sich nun: „wenn ich schon früh gegen den Verbandsligisten aus Bramfeld führe, dann spielen wir mal auf Zeit“! Es wurde zunehmend „unsportlich“. Man beachte zwar, dass in den Regularien mehrfache Spielerauswechselungen erlaubt sind (4 Stück an der Zahl), doch minütlich?? Das wurde zum Schluß der Partie noch in die Höhe getrieben. Übrigens, das mag zwar eine Taktik sein aber nimmt den Spielfluss auch den eigenen Spielern.

Der BSV hatte nun seinen Gang höher geschaltet und bekam seine berechtigten Torchancen, ob aus Ecksituationen oder Freistößen die wegen Fouls herausgeholt wurden. So auch in er 34. Spielminute. Während der Luruper Trainer stetig seine Spieler ein- und auswechselte, konnte Sebastian Szega sich als Innenverteidiger, mittig durchsetzen, wurde aber hart vor dem Luruper Strafraum gefoult. Den Freistoß brachte er selber aus 35 Metern rein. Dort sprang Christophe Mandji hoch und köpfteden Ball mustergültig auf die Unterkante der Latte doch dieser prallte leider „vor“ der Torlinie wieder herunter! Das hätte das 1:1 sein müssen! Der Ball im 5 Meter Strafraum konnte auch bei einem Nachschuss vom Torhüter pariert werden. Wir haben bereits die Nachspielzeit in der ersten Halbzeit. Justin Sadownik versuchte es mit zwei harten Distanzschüssen, später Felix Wöller, die den Ausgleich doch noch vor der Pause herbeiholen wollten. Doch dieses gelang nicht.

Das Trainergespann Eichhorn/Henning reagierte in der zweiten Halbzeit und brachte Max Selch für Felix Wöller. Justin Sadownik dafür auf die zentral linke Mittelfeldposition. Kurz nach Wiederanpfiff haben Kevin Pulaczewski und Justin Sadownik auf der linken Außenseite in einer Musterkombination Max Selch in den Strafraum bedient. Max Selch legte sich den Ball im Sechszehner vor und zielte direkt aufs Tor. Doch leider nahm er den linken schwächeren Fuß und vergab diese einmalige Großchance. Der Druck der BSVer wurde stetig höher. So auch in der 41. Spielminute. Justin Sadownik schickte Christophe Mandji nach außen, dieser schoss seitlich aus 20 Metern aufs Tor, der Ball wurde abgefälscht und kam wieder auf den 5 Meter Strafraum herunter. Niko Christodolous stand dort goldrichtig, sprang hoch und köpfte diesen stramm, mittig, auf die Latte. Doch der Torhüter war mit den Fingerspitzen noch dran. Von der rechten Seite brachte Samuel Olayisoye den Ball als Flanke, die Justin Sadownik im Lauf annahm und direkt hätte schießen können doch den Ball weiter führte um in den Sechszehner hinein zu laufen. Der Ball wurde vom Luruper Verteidiger zur Ecke gedrückt. In der 48. Spielminute wechselte Eichhorn/Henning, Can Düzel für Justin Sadownik ein, der den Druck im zentralen Mittelfeld erhöhen sollte. Die erste Steilvorlage brachte Can Düzel nach nur 10 Sekunden auf Christophe Mandji der mit Max Selch sich von der Abwehr lösen und auf das Tor schießen konnte. Der Direktschuss landete gegen den Innenpfosten und wurde in die Ecke gedrängt. Die Ecke kam wiederum auf Max Selch der direkt aber nicht präzise genug auf das Tor schießen konnte. Was wir hier nicht mehr lange erwähnen ist die Taktierung des Luruper Trainers der immer noch fleißig seine „4“ Spieler hin und her wechselte. Die gegnerischen Spieler keiften sich dadurch immer wieder gegenseitig an und es war dann auch kein Wunder, das die erste Gelbe Karte wg. meckerns gezückt wurde!

In der 51. Spielminute kam Roberto Delic für Niko Christodolous und Jannick da Silva Moreira für Hendrik Külper. Es wurde nun offensiver gespielt (3-4-3). Can Düzel bewies nun seine Stärke im zentralen Mittelfeld und holte in der 64. Spielminute einen Freistoß heraus den Kevin Pulaczewski in den 5 Meter Raum brachte. Dort stand Samantha Steuerwald frei konnte aber diese Flanke nicht richtig verwehrten und wurde vom Torhüter abgefangen. Dieser leitete einen weiten Vorstoß ein. Der Ball landete über die Mittelfeldlinie, wo kein BSV Spieler mehr stand, da alle vorne waren. Nun war es 1 gegen 1 - Stürmer gegen Torhüter. Lurup hätte alles klar machen können, doch ausgerechnet Mesut Cangöz lief zuvor gute 25-30 Meter aus seinem Tor, machte sich groß wie ein Bär und tat dies was jeder Torhüter tun muss, den Stürmer zu verwirren. Es gelang Ihm mit einem „Urschrei“ und einer gezielten Grätsche auf den Ball und unterstrich dadurch seine Glanzleistung als BSV Torhüter! Unmittelbar danach konnte Roberto Delic mit Can Düzel auf der linken Seite einen Konter aufbauen der sich zeigen ließ. Max Selch stand genau richtig und brachte uns wieder ins Spiel (1:1). Die Taktik des Luruper Trainers ging jetzt nicht mehr auf und wir erspielten uns den Sieg. Denn als Can Düzel wieder gefoult wurde konnte Kevin Pulaczewski wie zuvor einen guten Ball in den Strafraum bringen und der gefoulte selber konnte im durch einander in der 5 minütigen Nachspielzeit, das verdiente 1:2 erzielen. Der Achtelfinaleinzug war geschafft. Nun trifft der BSV auf den Bezirksligisten Hoisbütteler SV 1.C. Näheres unter der Rubrik "Pokal" zu lesen.

Tore: Gegner 1:0 (13. Min.), Max Selch 1:1 (68. Min.), Can Düzel 1:2 (70. Min.) - Karten: Gelb (Gegner) Auswechslungen: Bramfeld 4 x / Lurup 44 x (!!)

Link: 4. Pokalrunde alte C-Junioren HH 2012 / 2013

"Famila Hallenmasters 2013" des JSG Roddau

02.03.2013 - Die JSG Roddau (Niedersächsischer U15 Kreisligist) richtete dieses Jahr ihre "Famila Hallenmasters 2013" an der berufsbildenden Schule (BBS) in Winsen aus. Nach einer guten Stunde Fahrt und in Winsen gut gelaunt angekommen, begrüßte uns die JSG Roddau und deren Veranstalter herzlichst und wir konnten das Turnier pünktlich um 14:00 Uhr beginnen.

Der BSV wurde der Gruppe B zugelost, wo unter anderem die JSG Widau/Bothel, TuS Brietlingen und der JSG Roddau 2 auf uns warteten. Es wurde 1 x 12 Minuten, mit Bande und auf kleinen Toren, gespielt. Mit musikalischer Aufbereitung und einer endlich funktionierender Anzeigentafel (mit Sekundenanzeiger), konnte das Turnier begonnen werden. Das erste Spiel bestritt, klassisch, der Veranstalter in Gruppe A, sodass wir zunächst 2 Spiele warten durften. Da wir heute keinen klassischen Torhüter mit dabei hatten, durfte ein Feldspieler in den Kasten des BSV. Die Wahl fiel schlussendlich auf unseren Innenverteidiger Sebastian Szega (Der seine Sache heute nicht nur "optisch" sehr gut machte) ;) Tatkräftig unterstützten Ihn heute auf dem Spielfeld: Alexander Schleßelmann, Kevin Pulaczewski, Samantha Steuerwald, Justin Sadownik, Jannick da Silva Moreira und Max Selch.

Mit dem JSG Widau/Bothel starteten wir unser erstes Spiel. Nach einem ruhigen Start und gutem Stellungsspiel, konnte Alexander Schleßelmann bereits in der 4. Spielminute, nach Ablage von Kevin Pulaczewski, das 1:0 erzielen. Die JSG Widau/Bothel, war die Stärke der Bramfelder zwar jetzt bewusst, lauerten aber immer wieder auf Fehler und Unachtsamkeit des BSV. So in der 6. Spielminute, wo die Verteidigung einmal zu leichtfertig nicht schnell genug agierte um einen sicheren Pass weiterzugeben und dem Gegner dann ein Konter freizugeben. Unser Torhüter Sebastian Szega hatte im Anschluss mit drei Stürmern zu tun, konnte daher auch gegen das 1:1 schlussendlich nichts mehr machen (1:1). Davon unbeeindruckt, erhöhte der BSV nun den Druck / Tempo und Alexander Schleßelmann, gelang es in der 7. Spielminute das 2:1 und wenig später das 3:1 zu erzielen. In die Torjägerliste wollte sich ebenso Jannick da Silva Moreira eintragen und erhöhte in der 10. Spielminute auf 4:1 und in der 11. Spielminute auf das Endergebnis von 5:1. Die ersten drei Punkte waren nun auf dem BSV Konto.

Das zweite Gastgeberteam, des JSG Roddau II, kam im ersten Spiel gegen TuS Brietlingen nicht über ein 1:1 hinaus und waren nun im Zugzwang. Kevin Pulaczewski war dies bewusst und machte Roddau 2 in der 2. Spielminute einen Strich durch die Rechnung und erzielte in musterlicher Vorarbeit von Samantha Steuerwald, das 1:0. Max Selch erhöhte in der 6. Spielminute das Tempo und schoss den Ball direkt auf den Kasten, welcher jedoch am Torhüter abprallte und auf den gut postierten Alexander Schleßemann fiel. Diesen schob er nur noch rein (2:0). Noch bevor der Schlusspfiff kam, legte Jannick da Silva Moreira mit dem 3:0 nach. Nun war dem BSV der Einzug in das Halbfinale nicht mehr zu nehmen, da bereits 6 Punkte auf dem BSV Konto lagen.

Da uns der erste Platz nicht mehr zu nehmen war, merkte man die Lockerheit der BSV Spieler im Spiel gegen TuS Brietlingen besonders an. Der Spielaufbau erschwerte sich aber zunehmend. Es wurde zu leichtfertig mit Großchancen umgegangen und die Zeit wurde knapp. Es vergingen gute 10 Minuten bis ein Vorstoß von Kevin Pulaczewski gelang und den Ball direkt auf das Tor hämmerte. Der gegnerische Torhüter parierte diesen, konnte aber das 1:0 nicht mehr verhindern, da Jannick da Silva Moreira gekonnt schaltete und den Abpraller verwertete. Nun war das Eis gebrochen! Samantha Steuerwald täuschte in der 11. Spielminute ein Pass auf Justin Sadownik an, legte sich den Ball zu Recht und verwandelte Eiskalt ins Eck! Justin Sadownik holte anschließend eine Ecke heraus, schaute auf die Anzeigetafel (noch 7 Sekunden zu spielen), sah Samantha Steuerwald freilaufen, legte straff ab, welchen Sie dann nur noch zum 3:0 einschob. Die Spieler können es doch noch (Spannung in die Partie bringen)! Mit 11:1 Toren und 9 Punkten, gelang dem BSV der Einzug in das Halbfinale der Famila Hallenmasters. Ein Blick auf die Nachbarsgruppe ergab, dass wir JSG Roddau I treffen würden. Diese schlossen die Gruppe A mit 5:1 Toren und 6. Punkte als zweitplatzierte ab.

Die JSG Roddau I wurde im ersten Halbfinalspiel gleich von einem Konter des BSV überrascht. Samantha Steuerwald setzte sich im Zweikampfduell besser durch, stoppte den Ball gekonnt mit der Untersohle, machte einen Rückwärtsdreh, passte auf Kevin Pulaczewski in den Lauf welchen er zum 1:0 einschob. Der Spielanteil gehörte in den ersten 4. Minuten klar dem BSV! Doch dann ein fataler Abwehrfehler. Der Pass wurde wieder nicht schnellgenug und präzise weiteregegeben und wurde zu verhastet an den Gegner gegeben. Der daraus resultierende Konter (und wieder die 1 zu 3 Situation zwischen unserem Torhüter Sebastian Szega und dem Gegner) führte schlussendlich zum 1:1. Kurze Zeit später eine ähnliche Situation und Roddau I erhöhte auf 1:2! Bis hierhin wurde das Halbfinalspiel zunehmend zu einer Partie auf Augenhöhe welche die Spannung in die Halle erhöhte und einbrachte. Aber eines war klar: der BSV wollte in Winsen was holen und den Spielern würde dieses Ergebnis jetzt wachrütteln! Zurecht! Nach guter Vorarbeit und kontinuierlichem Spielaufbau, zudem mit einer gewissen Aggressiviätet und Temposteigerung, setzte sich Justin Sadownik mit Jannick da Silva Moreira in der 8. Spielminute clever durch, welchen Justin Sadownik, gekonnt in die rechte Ecke, zum 2:2 Ausgleich, einschob. Kurz darauf schloss wieder Justin Sadownik mit einem harten Direktschuss zum 3:2 ab! Auch Sebastian Szega wollte aus dem BSV Kasten sich an den Einzug in das Finale beteiligen und nahm nach einem Konterabgriff des niedersächsischen Kreisligisten den Ball in die Hände, warf den Ball lang auf Kevin Pulaczweski, der nur noch Hochsprang und mit dem seitlichen Hinterkopf ein Kopfballtor und zum 4:2 Endergebnis, traf. Das zweite Halbfinalspiel, spielte JSG Roddau II gegen Wrestedt aus, welchen Roddau II, für sich entscheiden konnte.

Bevor das Finalspiel zwischen dem BSV und JSG Roddau II beginnen konnte, mussten die Platzierung von 3 - 8 ausgespielt werden. Als es endlich so weit war, das Finale auszuspielen, hatten die BSV Spieler bereits den Gewinnerpokal gesehen und wollten diesen nun auch unbedingt mit nach Hamburg nehmen! Also hieß die Devise, keine halben Sachen und voll konzentriert im Finale sein! Und so sollte es sein! Ein perfektes Spiel von Beginn bis zum Schluss hin gegen Roddau II, welchen wir bereits in unserer Gruppe B mit 0:3 schlugen: Alexander Schleßelmann (2), Kevin Pulaczewski (1) und Justin Sadownik (1), trafen zum 4:0 Finalsieg nach tollen Zusammenspiel ALLER beteiligten Spieler!

 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN DEN BRAMFELDER SV und VIELEN DANK an das Team des JSG RODDAU für die Einladung! Auch ein großer Dank an alle Helfer vor Ort, die die Getränke und Speisen vorbereitet hatten!!
 Platzierungen 
1 Bramfelder SV  
2 JSG Roddau II  
3 Wrestedt  
4 JSG Roddau I  
5 JSG Munster  
6 JSG Widau/Bothel  
7 TuS Brietlingen  
8 VFL Sittensen  

23.02.2013 - Das war vielleicht nicht die schlechteste Leistung die wir diese Verbandsligasaison von unserem Team gesehen haben, doch auch nicht gerade die beste! Und wie man weiß, zählt am Ende des Spieles beim Fußball nur das Ergebnis! Mit 0:1 verlor man in der ersten Halbzeit gegen einen Gegner der nicht übermächtig war aber mit breiter Brust an den Gropiusring kam. „Bramfeld“ wollte „Cordi“ die dritte Niederlage in Folge bescheren, doch an diesen Tag lief nicht viel für die Hausherren zusammen. Ausgerechnet ein harmloser Freistoß im Mittelfeld war der Genickbruch in diesem Spiel.

Zum Spielgeschehen: Nach langen drei Wochen Pause, konnte wieder am Spielbetrieb teilgenommen werden und das erfreute nicht nur alle Spieler, sondern auch alle anwesenden Eltern und Fans. Das Spiel begann ein wenig verspätet (um 12:10 Uhr) bei -1 C°. Cordi, von links nach rechts.  Den Gästen merkte man deutlich an, dass Sie nicht ohne Punkt nach Hause fahren und hier nichts liegen lassen wollten. Mit Roberto Delic und Samantha Steuerwald, sollte heute im Sturm, für Unruhe gesorgt werden. Kevin Pulaczewski (LM), Can Düzel (MF), Felix Wöller (MF) und Jannick da Silva Moreira (RM), sollten für den anfänglichen Spielaufbau, die Abwehr mit Samuel Olayisoye (RV), Pascal Abotsitse (IV), Sebastian Szega (IV) und Max Selch (LV) für die Ruhe und Stabilität sorgen.

In der 1. Spielminute, konnte Samantha Steuerwald, durch Steilpass von Samuel Olayisoye ein Zeichen setzen, wurde aber im Sechszehner zum Foul gezwungen und der Pfiff des Schiedsrichters folgte. Auf der anderen Seite wurde aggressiv gegengehalten. So konnte Can Düzel einen Freistoß rechts aus 35 Metern auf den Sechszehner bringen. Samuel Olayisoye der zum Ball hochsprang wurde wegen Foul am Gegenspieler auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Nicht das Cordi sich zurück hielt, nein auch diese hatten Ihre Chancen. So in der 7. Spielminute. Kapitän Can Düzel erzwang den Ball beim Kapitän der Concordianer, erhielt aber den Pfiff wegen harten Einsteigens gegen sich und die daraus resultierende erste Ermahnung (später, dann auch noch die gelbe Karte). Der stämmige „3er“, der bereits in den Vorspielen (s. 9. Spieltag und 2. Spieltag) bei Freistößen, für Unruhe sorgte, legte sich den Ball an den linken Mittelfeldkreis und schoss direkt aufs Tor. Mesüt Cangöz, der auf Seiten der Bramfelder im Tor stand, verschätzte sich und dachte wohl, dass der Ball bereits über dem Tor sei, doch Fehlanzeige, der Ball landete im Netz (!). So stand es nun 0:1!

Unsere rechte Mittelfeldseite mit Jannick da Silva Moreira konnte sich zu keiner Zeit wirklich durchsetzen und so hatte Samuel Olayisoye seine Schwierigkeiten, das Spiel von hinten, wie in den Vorspielen, aufzubauen. Es dauerte seine Zeit, bis es zur nächsten Chance kam, denn die Cordianer übten durch das Tor immer mehr Druck auf uns aus. Das Foul an Roberto Delic, in der 17. Spielminute, schoss Innenverteidiger Sebastian Szega in den Sechszehner, wo Max Selch zum Kopfball hochsprang und diesen auf den 5 Meter Strafraum legen konnte. Dort stand der gefoulte Roberto Delic frei, der die Pille nur noch ins Netz schieben musste. Doch wie aus dem nichts, kam der Cordi Torhüter von der rechten Seite und es kam zum Aufeinanderprall. Kurze Unterbrechung, dann der verletzungsbedingte Wechsel beider Spieler. Auf Seiten der Bramfelder kam Niko Christodoulos für Roberto Delic und ein neuer Torhüter bei Concordia. Ab der 20. Spielminute lief nicht mehr so viel beim Bramfelder SV, denen durch immer häufigere Fehlpässe, nicht mehr wirklich viel gelang. Nach dem Motto: Uns kann nur noch der Pfiff in die Halbzeit retten! Es musste sich beim BSV was ändern!

Das Trainergespann Eichhorn/Henning, wechselte für die zweite Halbzeit den spielschwachen Jannick da Silva Moreira gegen Justin Sadownik aus, der sich nun auf seine gewohnte rechte Seite begeben und Druck ausüben konnte. In der Zweiten Halbzeit, dominierte der Bramfelder SV das Spielgeschehen, erarbeitete sich Chancen und legte immer wieder nach. Die Partie entwickelte sich ab der 45. Minute zu einem interessanten, offenen Schlagabtausch, gerade auch durch zwei Konterversuche der Bramfelder, die aber wegen Abseits abgepfiffen wurden. Der Wechsel der Innenverteidigung von Alexander Schleßelmann mit Pascal Abotsitse brachte auch nichts mehr ein und Concordia konnte das Spiel gekonnt über die Zeit bringen.

Fazit: Anfänglich mit Druck und Leidenschaft, nach dem Tor geschockt und ratlos! In der zweiten Halbzeit motiviert und gezielt, aber zum Schluss hin zu wenig Zeit und der Niederlage trotz Kampfwillen nicht entronnen! So ist Fussball! Am Donnerstag, den 28.02.2013 kommt der drittplatzierte, Eintracht Norderstedt, auf den Gropiusring. Dort dürfen wir unseren alten Spieler/Torhüter, Tarec Blohm begrüßen.

Tore: 0:1 (8. Minute) Karten: 1x Gelb (Bramfeld wg. Foulspiel)

LINK Tabelle

 

28.02.2013 - Kampf um die oberen Verbandsligaplätze: Norderstedt als dritter und zur Zeit konstant in ihren Spielen, zu dem bemüht um jeden Punkt (die meisten Remisspiele). Bramfeld als zweiter, besitzt zwar 6 Punkte Puffer vor Norderstedt, angekratzt wegen der schwachen Vorwochenleistung - doch hoch motiviert, Norderstedt ohne Punktevergabe wieder nach Hause zu schicken um sich als zweit heimstärkste Mannschaft weiterhin zu etablieren (s. Statistik)

Zum Spielgeschehen: Mit einer geänderten Mannschaftsaufstellung gegenüber zur Vorwoche und nicht eingeplanten Erkrankungen, musste das Trainergespann Eichhorn/Henning ein wenig umdisponieren. Kein Problem, unser Innenverteidiger und zweiter Torhüter, Christophe Mandji, durfte sich heute das erste Mal im Tor beweisen, da Stammtorhüter, Mesut Cangöz, erkältungsbedingt zu Hause bleiben musste. Dafür durfte Hendrik Külper in die Abwehr rücken. Desweiteren sollten Alexander Schleßelmann (diesesmal ab Beginn), Mannschaftsführer Sebastian Szega und Max Selch, IHN tatkräftig unterstützen. Dafür konnte, wie im ersten Spiel gegen Norderstedt, Samuel Olayisoye sich mit Sturmpartnerin, Samantha Steuerwald, in der Spitze beweisen. 

Es wurde Pressing und Offensivanstürme beider Mannschaften erwartet. Der BSV begann mit dem Anpfiff, gleich einen Spielzug, der gefährlich von Max Selch eingeleitet wurde. Justin Sadownik lief im Sprintmodus in die Spitze und durchlief die gesamte Abwehr, die diesen Zug so wohl nicht erwartet hatten. Doch der Norderstedter Torhüter passte auf und lief aus dem Sechszehner herraus und kollidierte mit unserem BSV Spieler. Einen Bruchteil schneller und der BSV wäre bereits in dieser Situation in Führung gegangen. Doch nur zwei Minuten später (3. Spielminute), zauberte Samantha Steuerwald, ein Zuckerpass hin, den Justin Sadownik rechts auf Höhe des Sechszehners (a la Robbenmanier), hoch über den Torhüter, schlenzelte und dem BSV die Führung einbrachte (1:0). Nur wenigen Minuten später, holte der BSV die erste Ecke heraus. Justin Sadownik brachte diesen hoch in den 5 Meter Strafraum. Unser heutiger Innenverteidiger, Alexander Schleßelmann, sprang hoch, doch verpasste knapp den Ball beim hochspringen. Dieses hätte das 2:0 sein müssen. Doch nun machten die Norderstedter, mit alt BSV Spieler Tarec Blohm, Druck und wollten umbedingt den Ausgleichstreffer erzielen. Dieser gelang Ihnen auch in der 12. Spielminute. Ausgerechnet Tarec Blohm war es, der den Ball von links annahm und den freien Pass in die Gasse an unserer Abwehr vorbei bringen konnte, welchen der Stürmer problemlos ins Netz brachte (1:1). Es herrschte nun ein offener Schlagabtausch. In der 22. Spielminute wurde vom BSV gut geschoben und von der linken Seite, mit Kevin Pulaczewski, Tempo gemacht. Er konnte nach Kombinationspiel mit Samantha Steuerwald und Felix Wöller, unseren Mittelfeldspieler Pascal Abotsitse bedienen. Der versuchte einen Direktschuß, doch dieser wurde vom Torhüter in die Ecke pariert. Es war bis hierhin ein ausgegelichenes Spiel, wobei der Spielanteil knapp bei Norderstedt lag (45/55). Samuel Olayisoye hatte 5 Minuten vor Abpfiff der ersten Halbzeit die bis dahin wohl größte Torchance. Wieder war es Kevin Pulaczewski, der Tempo an der Außenseite machte, den Ball in den Lauf von Samantha Steuerwald brachte, welchen Sie nur noch an Samuel Olyisoye weiterleitete. Im Lauf nahm er diesen an, durchlief die gesamte Innenverteidigung und brach in den Sechszehner ein. Doch gerade dort, stoppte Ihn ein Norderstedter Innenverteidiger und Samuel fiel anschließend unsanft auf den Boden. Auf den ersten Blick, sah es nach einem eindeutigen Elfmeter aus! Doch der heutige Schiedsrichter, Tobias Horn (unser Co-Trainer und Ersatz für den nicht gekommen, angesetzen Schiedsrichter), Pfiff diese Szene (zurecht) nicht ab und ließ das Spiel weiter laufen!

In der Halbzeitpause wurde auf Seiten des BSV nicht gewechselt. Die Mannschaft war eingespielt. Doch eine Unachtsamkeit in der Abwehr, gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, brachte Norderstedt mit 1:2 in Führung. Die ersten 15. Spielminuten gehörten dann eindeutig der Auswärtsmannschaft (Spielanteil 30/70). Christophe Mandji, der auf einen "Manuel Neuer Tag" hoffte, bekam eine Menge zu tun. So auch in der 47. Spielminute. Ein Direktschuß wurde von ihm, aufgrund des harten Schußes, nicht festgehalten und prallte ihm von der Brust ab. Die Stürmer zögerten nicht lange und wollten die Pille unbedingt ins Netz bringen um die Partie zu entscheiden. Doch gerade die Größe von Christophe war ein Vorteil für den BSV, so dass irgendwie die Pille an ihm erneut abprallte und ins Aus ging. Nun musste offensiv agiert werden. Wir brauchten hinten wieder Stabilität. Also ging Samuel Olayisoye in die Abwehr, Hendrik Külper dafür auf die Ersatzbank. Es kam der sprintstarke, Denis Ismailovic. Justin Sadownik musste aufgrund von Bauchkrämpfen, Jannick da Silva Moreira weichen. Die Erste, vom Trainer gewollte Aktion, ging auf. Denis Ismailovic, bekam einen steilen Direktpass und nahm den Lauf bis hin zum Sechzehner in kauf, war allerdings nicht schlagkräftig genug und verpasste den Abschluss, da er gekonnt weggedrengt wurde. Doch aus dieser entstandenen Ecksituation, konnte der BSV nun profitieren. Linksfuß, Kevin Pulaczewski, brachte von der Eckfahne den Ball in den Strafraum. Am Boden abgeprallt, fiel der Ball auf die Füße vom freistehenden Felix Wöller, der direkt abnahm und den Ball, zum 2:2 Ausgleich, unter die Latte hämmerte (52. Spielminute). Norderstedt davon beeindruckt aber sich nicht aufgebend, versuchten nun, ihr Image als unentschieden Mannschaft nicht gerecht zu werden und holten in der 57. Spielminute einen Freistoß aus 20 Metern heraus. Doch der gezielte Ball auf die Unterlatte, konnte Christophe Mandji, aufgrund seiner Größe mit der Hand über das Tor lenken. Die anschließende Ecke, faustete er gekonnt aus den Sechszehner. In der Nachspielzeit war noch mal Hektik auf beiden Seiten angesagt. Doch der BSV hatte die wohl größte letzte Chance, kurz vor Abpfiff. Samantha Steuerwald, schloß kurz vor dem Sechzehner ab und der Ball, prallte vom Torhüter nach links. Dort stand Jannick da Silva Moreira, der seine schwache Vorwochenleistung wieder wet machen wollte. Er kratzte den Ball noch von der Linie und brachte ihn wieder zurück in das Spiel. Der BSV positionierte sich richtig um einen eventuellen Konter zu vermeiden und es gelang Denis Ismailovic sich freizulaufen, vergab aber trostlos diese Großchance, da er den Ball nicht richtig traf.

Fazit: Ein Spiel mit Niveau. Beide Teams von Anfang bis Ende bemüht, keinen Fehler zu machen und trotz des Schlagabtausches stabil und offensiv zu agieren. Für Beide Mannschaften die unter den Top drei in der U15 Verbandsliga angehören, ein gerechtes Ergebnis. BSV weiterhin Heimstark auch wenn wieder Punkte liegen gelassen worden sind, hat die Eintracht weiterhin ein Ziel: Platz zwei zu ergattern! Nun geht es noch einmal in die Halle. Die JSG Roddau hat den BSV an diesem Wochenende (02.03.2013) zu einem spielstarken Hallenturnier eingeladen (Link zum Turnier Spielplan).

Tore: Justin Sadownik 1:0 (3. Minute), Gegner 1:1 (12. Minute), Gegner 1:2 (40. Minute), Felix Wöller 2:2 (52. Minuten) Karten: Fehlanzeige / faires Spiel.

Tabelle: HIER KLICKEN

Hinweis: aufgrund der gestrigen Witterungsverhältnisse (Nebel), sind zu diesem Spiel nur wenige klare Spielfotos entstanden. Der Frühling kann gerne demnächst starten :)  

02.02.2013 - Die Sonne schien, der Wind zischte, man hörte die S-Bahn leise einfahren. Eine kurze Stille über dem Platz an der Simrockstrasse in Blankenese, denn um 11:15 Uhr standen sich die C-Junioren Mannschaften, Bramfeld und Blankenese zum 14. Spieltag, im Mittelfeldkreis gegenüber. Sie hielten eine Schweigeminute, für einen kürzlich verstorbenen Bramfelder B-Jugend Spielers (und Bruder eines C-Junioren Spielers dieser Mannschaft), ab. Die Spieler zeigten damit nicht nur ihr Mitgefühl, sondern auch den Zusammenhalt nach einer solchen schweren Zeit. Dafür gebührt Euch der größte Respekt! Danke auch an Komet!

Zum Spielgeschehen: Trainergespann Eichhorn / Henning setzten heute auf Sturmduo, Denis Ismailovic und Samantha Steuerwald, mussten aber dafür auf der rechten Außenseite umdisponieren, da u.a. Justin Sadownik sich eine Oberschenkelreizung zuzog. Somit konnten sich im Mittelfeld, zu Beginn Niko Christodoulos (eigentlich im Sturm), später Neuzugang Hendryk Dresel, unter Beweis stellen. Bramfeld begann das Spiel von rechts nach links. Die erste Chance (14. Min.) war ein Freistoß aus 45 Metern: Samuel Olayisoyes flanke flog gezielt in den Sechszehner, wo Felix Wöller ungedeckt stand und den Ball knapp über das Tor köpfte. In der 16. Minute konnten die Bramfelder eine Ecke ergattern, welchen sich Sebastian Szega an der linken Eckfahne zurechtlegte (Variante: kurzer Pfosten). Kapitän Can Düzel war zur Stelle und köpfte den Ball mit seinen Hinterkopf gekonnt auf das lange Eck und zum 0:1. Nun war das Eis gebrochen. Die Maschenerie des BSV lief. Die Vorbereitung fruchtete. Die Taktik ging auf. Da auch Max Selch wieder nach langer Zeit von Beginn an spielte, machte auch dieser Spieler das Spiel auf der linken Außenseite zu einer interessanten Partie. Er zog immer mal wieder von links in die Mitte des Spielgeschehens ein. So auch in der 18. Minute. Dort wurde er von Niko Christodoulos, im Lauf zur Torvorlage, bedient. Max Selch bedankte sich, zögerte nicht lange und schoss unhaltbar in das obere Netz zum 0:2 ein. Es dauerte nicht lange bis auch Denis Ismailovic seine erste Torvorlage in die Bramfelder Statistik eintragen durfte. Seine Sprinterqualität in der 21. Minute, bedient durch Außenverteidiger Christophe Mandji, setzten die Innenverteidiger so unter Druck, dass folgedessen ein Gezerre und Gewühl (im Sprintduell) im Sechszehner stattfand. Der Ball konnte gezielt zu Can Düzel abgelegt werden der den Pass dankend annahm, die freie rechte untere Ecke sah und zum 0:3 abschloss.

Aber auch Komet konnte sich sehen lassen. In der 29. Minute hatten sie die bis dahin beste Aktion. Nutzten aber die Gelegenheit eines Freistoßes (aus 18 Metern) nicht und verschossen kläglich über das Tor. Lediglich zwei Minuten später (nach Ballverlust der Kometaner) gelang Felix Wöller ein langer Ball auf den sprintstarken Denis Ismailovic der immer besser ins Spiel kam. Dieser passte quer rechts auf die mitlaufende U15 Nationalspielerin - Samantha Steuerwald, die den Ball direkt annahm aber an den herauslaufenden Torhüter scheiterte. Klasse Konteraktion und gut gegen gehalten! Kurz vor Ende der ersten Halbzeit (32. Minute) war es für Niko Christodoulos Zeit gewesen gegen den dribbelstarken Roberto Delic ausgewechselt zu werden. Roberto Delic der nach langer Verletzungszeit wieder im Spielbetrieb teilnehmen konnte, war wieder der alte und zeigte einige sehenswerte Dribbelaktionen. In der 33. Minute legte dieser dann den Ball jedoch zu spät auf Samuel Olayisoye ab. Notgedrungen passte dieser den Ball auf unseren freistehenden Torhüter. Was keiner ahnte war, dass Mesüt Cangöz diesen Ball in die Hände nahm (Rückpass!!). Also entschied der bis dahin starke Schiedsrichter auf Freistoß „im“ Sechszehner. Nun gut, die Mauer stellte sich, sprang hoch und der Ball wurde in die Ecke gedrückt. Das hätte auch schief gehen können. Doch die anschließende Ecke brachte Komet nichts mehr ein und wurde in die Halbzeit gebracht. Es zeigte sich wieder, das Unkonzentriertheit zu Fehlern verleitet und die Gegnerische Mannschaft zur stärke behilft.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Taktikumstellung: Max Selch durfte von nun an mit Jannick da Silva Moreira in die Sturmspitze. Hendryk Dresel unser Neuzugang spielte von nun an auf der rechte Außenseite und es gingen dafür nach einer starken ersten Partie: Denis Ismailovic und Samantha Steuerwald auf die Bank. Weiter ging es: Roberto Delic nun rechts konnte sich in der 42. Minute in Szene setzen und passte einen langen Ball auf Max Selch, der von nun an auf der Grundlinie der Kometaner stand und auf diese „Zuckerpässe“ wartete. Da Kein Abseits gepfiffen wurde und auch keiner war, lief Max Selch bis zum Torhüter heran, legte sich den Ball auf rechts und schoss überhastet über das Tor, schade! Kurz darauf ein weiterer Pass auf Max Selch, ähnliche Aktion nur dieses Mal von Jannick da Silva Moreira eingeleitet: wieder Abseits.

Nur kamen des Öfteren Vorstöße (ob herausgeholte Freistöße oder gar Ecken) von den Komet Spielern, doch diese wurden zu verhastet abgeschlossen. Fouls wurde seitens der Bramfelder nicht mehr gegeben. Die angeblichen Abseitsstellungen häuften sich. Von nun an merkten nicht nur die Trainer, sondern auch die mitgereisten Fans und Zuschauer, dass der Schiedsrichter (ab der 50. Minute) nur noch einseitig pfiff. Wir sind in der 57. Spielminute. Nach einem klasse Zusammenspiel, eingeleitet von Kapitän Can Düzel auf Jannick da Silva Moreira, konterten diese in Doppelpassmanier die gesamte Abwehr aus und schoben den Ball dann nur noch an den Torhüter vorbei. Doch wieder ein Pfiff! Abseits? Der Schiedsrichter (= Co-Trainer) entschied wieder auf eine erneute und angebliche Abseitsstellung (10 Sekunden "nach" dem Tor und nach „Beratung“ seiner eigenen Spieler!!). Leider wurde das bis dahin gut gepfiffene Spiel des Schiedsrichters zu leicht aus der Hand gegeben und man merkte seine Unsicherheit immer an. Mehrere darauffolgende Fouls wurden auf beiden Seiten nicht mehr geahndet (eine Gelbe Karte hätte auf beiden Seiten gezückt bzw. das Spiel ruhig gestellt werden müssen). So auch ein Foul in der 64. Minute an Denis Ismailovic, kurz vor dem Sechszehner. (Anmerkung der Redaktion: Max Selch knickte bei einer Situation zuvor unglücklich um! Daher gute und schnelle Genesung! Es kam Denis Ismailovic in die Partie). Dieser wurde gleich von zwei Innenverteidigern von den Beinen geholt. Den Freistoß, schoss Kapitän Can Düzel direkt auf den Torhüter. Den Abpraller verwertete dann der gefoulte Denis Ismailovic selber zum 0:4. Jubel auf Seiten der Bramfelder. Doch dann wieder der Pfiff des Schiedsrichters! Wieder Abseits? Doch nicht schon wieder! Nach gefühlten 20 Sekunden Rätselratens und Absprache mit seinen und den der Bramfelder Spielern, dann die Entscheidung, für das Tor. Eine Verwirrung auf dem gesamten Spielfeldrand. In der Nachspielzeit (72. Minute) bekam sogar noch unser Kapitän Can Düzel eine zwei Minuten Zeitstafe (für eine angebliche Schwalbe nach einem durcheinander im 5 Meter Strafraum?). Ob diese Zeitstrafe berechtigt oder nicht war oder gar hätte gegeben werden dürfen, spielte keine Rolle mehr, denn kurz darauf war der Abpfiff.


Fazit: Eine von Anfang bis zum Ende hin zum teils konzentrierte Mannschaftsleistung (mit einigen individuellen Fehlern). Doch eine Verbesserung gegenüber dem Paloma Testspiel und dem letzten Punktspiel gegen Harburger TB! Die Kometspieler nicht gerade unterlegen aber unglücklich in einigen Aktionen. Dem Schiedsrichter (Co-Trainer) kann keine Schuld auferlegt werden, da auch dieser nur "Vertretung" für den nichtgekommen Schiedsrichter war. Und jeder der schon mal gepfiffen hat, weiß wie undankbar dieser Job ist. Nächste Woche trifft Bramfeld auf Altona 93, um 12:30 Uhr in Othmarschen, aufeinander. Dort kann wieder umdisponiert/taktiert werden. Vielleicht sind die verletzten, sowie die auf Klassenreise befindeten Spieler, wieder mit an Bord.

Tore: Can Düzel (1:0, 3:0), Max Selch (2:0), Denis Ismailovic (4:0) Karten: Fehlanzeige

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