Sparrieshoop 1.B (J1) 
1 :  1 ( 0 : 0 )
 
Tore:
0:1 Pulaczewski (Handelfmeter)
1:1 Gegner (Foulelfmeter)
 
Karten (gelb / rot): 
1x Bramfeld gelb (+ 1x Bramfeld rot),
1x Gegner gelb
 
Bramfeld 1.B (J1)

08.09.2013 - Heute sollte endlich unser 2. Saisonsieg eingefahren werden. Das daraus nichts wurde, lag zum einen am eigenen Unvermögen ABER auch am schwachen Schiedsrichter.

Sonntag, regnerisch, deshalb dunkel, nasser Rasen und eine Anstoßzeit um 17 Uhr, wo andere sich in die warme Stube setzen, Abendbrot essen und sich seelisch auf den Montag vorbereiten, spielten wir heute bei Sparrieshoop. Nasser Rasen ist für einige Spieler schon eine Herausforderung, denn nicht jeder kann sich 3 paar Fußballschuhe leisten. Unsere Spieler begannen mit ruhigem Spielaufbau. Gegner und Ball wurden kontrolliert und Torchancen erarbeitet. So auch in der 16. Minute als nach toller Kombination, leider unser Stürmer es fertig brachte, den Ball aus 3 Metern, seitwärts vom Tor, NICHT ins, sondern den Ball am leer stehenden Tor (der Torwart war auch schon ausgespielt) gegen den Außenpfosten zu schießen. Als dann in der 22. Minute der Schiedsrichter ein von uns reguläres Tor nach angeblich, gefährlichem Spiel nicht anerkannte, spürte man, dass ein Sieg heute schwer werden würde. Von der 25. bis zur 40. Minute verloren wir dann den Faden und Sparrieshoop erarbeitete sich Feldvorteile, aber ohne sich eine für uns gefährliche Torchance zu erspielen. Wir selber hatten nur noch in der 30. Minute bei einem Freistoß eine gefährliche Situation, aber der Ball strich über die Sparrieshooper Latte. Der Schiedsrichter zerstörte mit seinem ewigem pfeifen, sowohl für Sparrieshoop, als auch unser Spiel. Wie ein Feldherr ging er über den Platz SPAZIEREN, laufen war für IHN ein Fremdwort. Er pfiff ALLES und hatte Spaß daran, die Spieler zu ermahnen, verwarnen und für irgendwelche Geesten zu bestrafen. Die Spieler mussten METERWEIT zu IHM kommen und ER schlenderte wie ein Gutsbesitzer über den Platz. Das Zusehen hat dann schon keinen Spaß mehr gemacht und die Spieler waren natürlich ALLE unzufrieden, genervt,  fingen an zu sabbeln und waren zeitweise dadurch abgelenkt. So war es ganz gut, dass nach 40 Minuten, endlich Halbzeit war und die Trainer ihre Spieler beruhigen konnten.

Nach dem Wechsel, erwischten wir einen guten Start. In der 44. Minute bekamen wir einen völlig berechtigten Handelfmeter zu gesprochen, den wir sicher zum 1:0 verwandelten. Leider konnten wir diese Führung nur 6 Minuten genießen, denn bereits in der 50. Minute kam es zum 1:1. Was war passiert? Der Ball wurde von uns im Mittelfeld, leichtfertig verdaddelt und von Sparrieshoop, lang, flach, an der Außenseite, in unseren 16er geschlagen. Sowohl unser linker Abwehrspieler, als auch unser Torwart und der Sparrieshooper Außenstürmer gingen zum Ball und es kam, wie es kommen kann. Vielleicht war unser Torwart, vielleicht aber auch der gegnerische Stürmer, eher am Ball. Ich behaupte, als Heimmannschaft bekommt man diesen Strafstoß, als Gastmannschaft nicht. Wie auch immer, der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter und Sparrieshoop verwandelte diesen zum 1:1. Dieser Ausgleich so schnell nach unserer Führung war natürlich ärgerlich, trotzdem hatte unser Stürmer, der die erste Chance schon versiebte, in der 63. Minute eine weitere Großchance. Nach tollem Zuspiel, mittig, aus 5 Metern hätten wir wieder in Führung gehen müssen. ICH nenne das eine 1000 Prozentige Chance. Aber leider, ging auch dieser „Torschuss“, meterweit am Tor vorbei, schade, schade. In der 75. Minute war es aber dann doch soweit. Nachdem unser linker Abwehrspieler den Ball an unserem Strafraum ab gefangen hatte, schoss er diesen, weit nach vorne in die Sparrieshooper Hälfte. Unser Außenstürmer war auf und davon und knallte aus gut 25 Metern, den Ball über den Torwart in das gegnerische Tor. Der Jubel war groß, der Schiedsrichter pfiff und entschied (ca. 40 Meter entfernt von der Situation, denn wie gesagt, laufen war für ihn ein Fremdwort) zu unserem entsetzen, auf Abseits und deshalb KEIN Tor und krönte damit seine SCHWACHE Leistung. Genau nach 80 Minuten kam dann der Schlusspfiff. Nach dem Sportgruß, beim runter gehen vom Platz, brabbelte unser Torwart etwas vor sich her, worauf der Schierie ihm für eine angebliche Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte zeigte.

Eigentlich war es heute ein ganz normales, B-Juniorenspiel, das aber durch diesen Schiedsrichter seine persönliche Note bekam. Natürlich hätten wir unsere beiden 1000 Prozentigen Torchancen verwerten müssen ABER wir haben noch 2 reguläre Tore erzielt, die der Schiedsrichter durch seine Willkür zu nichte gemacht hat.

Lieber Herr Schiedsrichter, wenn man selber VOR dem Spiel sich über den 1. Herrenschiedsrichter lustig macht, mit dem Satz: „Schlechter wie der kann ich nicht pfeifen“, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn SIE an ihrem eigenen Satz gemessen werden. ICH kann IHNEN hiermit antworten: „ Doch, man kann noch schlechter pfeifen, denn dieses haben SIE heute bewiesen“.

TROTZDEM haben WIR es selber in der Hand gehabt und deshalb 2 Punkte unnötig liegen gelassen. Jetzt muss ein Sieg im nächsten Spiel, zu Hause gegen Lurup her.

Bramfeld 1.B
1 : 6 ( 0 : 1 )
 
Tore:
0:1 Gegner
1:1 Lukas Haenle
1:2 Gegner
1:3 Gegner
1:4 Gegner
1:5 Gegner
1:6 Gegner
 
Karten (Gelb): 
3 x Gegner Gelb (+ 1x Gegner ROT/Beleidigung),
2 x Gelb Bramfeld
 
Niendorf 2.B

 

31.08.2013 – Guter Dinge waren die Bramfelder heute, nachdem in der Woche konzentriert trainiert wurde. Nach der Niederlage gegen Concordia waren wir keineswegs enttäuscht, da wir gegen eine ambitionierte Mannschaft, knapp verloren hatten. Das wir dieses Spiel, heute gegen Niendorf am Ende so „versemmeln“, hätte wohl keiner gedacht und das trotz, guter erster Halbzeit.

Die Anfangsminuten verliefen wie gedacht, mit dem Aufbauspiel auf beiden Seiten. Alle Spieler standen recht konzentriert auf ihren Positionen. Mal ergaben sich Chancen auf Bramfelds, mal auf der Niendorfer Seite, doch die Defensivabteilungen beider Mannschaften verhinderten diese gekonnt. Wir reagierten bereits nach 20 Minuten da unsere rechte Abwehrseite zunehmend wackelte und ersetzten diese zwangsläufig, da der Druck überwiegend über dieser Seite ausgeübt wurde. Niendorf verzweifelte in der ersten Halbzeit immer mehr, da wir die Räume sehr eng machten und uns auch ohne Ball, sehr gut bewegten. Allerdings erhielten sie sehr viele Standards, so auch in der 35. Minute. Die folgende Ecke wurde straff in unseren Strafraum gebracht und wieder fehlte den Bramfeldern die Entschlossenheit in den Gegner zu gehen und so köpfte Niendorfs Offensive zum 0:1 ein. Bramfeld konnte dann bis zum Halbzeitpfiff noch gut ins Spiel finden aber es fehlte neben dem Mut nach vorne auch das quäntchen Glück.

Wir disponierten in der zweiten Hälfte um und stellten die Spieler dem entsprechend ein. Dieses führte dann gleich zum Erfolg. Ein langer Ball in die Spitze wurde durch zwei Verteidigern gebracht und eiskalt verwehrtet. Das Eis schien nun gebrochen (1:1 / 42. Minute)! Niendorf war davon aber keineswegs geschockt, sondern starteten gleich einen Angriff über rechts. Unsere linke Verteidigung ging nicht energisch ran und konnte die Flanke nicht abfangen. Der Ball kam somit gefährlich auf unser Tor und wurde mit Wucht und Kopf in die Maschen gedrückt (1:2 / 44. Minute). Nun gut, eigentlich nichts los. Schöner Spielzug der Gäste. Niendorfs Offensivabteilung war aber nun im Angriffsmodus geschaltet und wir sahen wenige Züge aus Sicht der Bramfelder. Unser Torhüter parierte binnen zwei weiteren Minuten gleich zwei 100%ige, da wir nicht energisch in die Zweikämpfe gingen und das 1:3 lag eindeutig in der Luft. Keine Zuordnung mehr bei den Bramfeldern zu sehen, keine Laufbereitschaft und der Ballverlust nach der zweiten Aktion erhöhte sich zunehmend. Logisch war, dass nun taktische Fouls im Vordergrund standen. Niendorf erhielt durch solch eine Aktion einen Freistoß ca. 25 Metern zugesprochen. Der Freistoß wurde gezielt auf das Tor gebracht und prallte unglücklicherweise gegen die Brust unseres Torhüters ab. Nicht das nun der Ball von unseren Verteidigern raus gedrängt wurde, nein, es standen sogar drei Niendorfer vor der Pille und einer drückte diesen nur noch in das Netz ein (1:3 / 47. Minute). Unbedrängt gelang es einem Niendorfer Stürmer nur wenige Minute später - durch einen Zuckerpass - unsere Defensive zu durchbrechen und er stand auf einmal alleine vor unserem Torhüter. Den Ball brachte der Gegner dann mit einem Lupfer über unserem herauslaufenden Torhüter gekonnt ins Tor (1:4 / 55. Minute).

Ein bitterer Beigeschmack des Spiels war ein Bodycheck gegen einen Spieler von uns, der mit Verdacht auf Bruch des Schlüsselbeines ausgewechselt werden musste.

Der Schiedsrichter hatte bis hierhin ca. 5 gelbe Karten vergeben, da die Partie auf beiden Seiten hitziger wurde. So auch in der 73. Spielminute. Der Herr Schiedsrichter pfiff einen Freistoß für die Bramfelder. Bramfeld sollte ausführen, doch Niendorf legte sich diesen Ball zum Freistoß hin und gab mal eben kurz eine lange Flanke Richtung Tor. Der Schiedsrichter ließ weiter spielen! Hallo?! Unser Verteidiger der diesen Ball abfangen wollte, stieß mit einem Gegenspieler im Sechszehner zusammen, doch der Pfiff ertönte trotz Stürmerfouls nicht und der Ball wurde ins Netz gebracht (1:5 / 73. Minute). Unverständnis wie hier gepfiffen wurde! Derselbe Spieler bekam im selben Zuge dann noch eine Rote Karte (wegen Beleidung) und musste das Spielfeld verlassen. In der Schlussminute konterte Bramfeld noch einmal -  wie eigentlich so oft - verloren aber wieder mal den Ball im Mittelfeld und kassierten dann noch einen weiteren, unnötigen Gegentreffer (1:6 / 80. Minute).

Binnen 10 Minuten nach dem Ausgleichstreffer, stand eine vollkommen andere Bramfelder Mannschaft auf dem Platz, als wir bisher gesehen hatten. Ein Spiel zu verlieren ist das eine aber unter die Räder zukommen das andere. So ist aber Fußball und auch Bramfeld erholt sich nach solch einem Spiel. Nun sind die ersten 4. Spieltage gespielt: Ein Sieg, drei Niederlagen. 8:13 Tore und davon alleine 10 im heimischen Stadion! Das muss besser werden! Auf der anderen Seite ist aber zu beachten, dass alle 4 Gegner DIE TOP 4 der diesjährigen Verbandsliga sind - und wohl bleiben werden - Bramfeld hat sich mit Sicherheit noch nicht aufgegeben und wird noch härter trainieren als zuvor! Glaubt an Euer Können und behaltet euren Teamspirit! Wir tun alles dafür und vergesst nicht: WIR glauben an EUCH!

Bramfeld 1.B
2 : 4 ( 0 : 1 )
 
Tore:
0:1 Gegner
0:2 Gegner
1:2 Besim Muslija
1:3 Gegner
1:4 Gegner
2:4 Sebastian Szega (Handelfmeter)

Karten (Gelb):
2 x Bramfeld/ 1x Gegner
 
  FC Bergedorf 2.B (J1)

17.08.2013 - Erstes Heimspiel auf dem Gropiusring und heute erwarteten wir ein weiteres Team – nämlich den FC Bergedorf 2.B / Meisteraufsteiger aus der Landesliga- welches genauso gut in die Saison gestartet ist wie der Bramfelder SV (bereits jetzt ein TOP B-Verbandsligaspiel)! Allen Beteiligten war also klar, dass hier niemand die Punkte leichtfertig aus den Händen geben wollte und so bereiteten nicht nur wir uns auf ein hartes und temporeiches Spiel vor. Viele Fans auf beiden Seiten erwarteten ein erstklassiges Spiel mit dem Ziel die Tabellenführung heute einzuholen (sofern Concordia / Sparrieshoop patzen sollten).

Bramfeld gleich nach 5 Sekunden mit der Torchance, doch dieser wurde gleich wegen Abseitsstellung abgepfiffen (knappe Entscheidung, Herr Schiedsrichter!). Bergedorf kurz davon geschockt aber dann wieder konzentriert im Spielaufbau. Doch Bramfeld zur Vorwoche ungewohnt Ballunsicher mit vielen Fehlpässen. Die Bergedorfer konnten sich dagegen einige gute Situationen erspielen waren beim Abschluss aber zu unkonzentriert. Bramfeld hingegen lauerte eher auf Konter und bewiesen dieses u.a. mit einem langen Ball in die Spitze. Schnell schaltete Bramfeld um und Alexander Schleßelmann wurde von Lukas Haenle mit einem Zuckerpass von rechts bedient. Der Ball flog perfekt auf den 5 Meter Strafraum (über den Bergedorfer Torhüter hinaus) direkt auf seine Stirn zu - der bereits aus unserer Sicht im Netz war - doch irgendwie traf er im Vollsprintmodus nur die Latte des Tores und die Aktion verlief im Sande! Das hätte das 1:0 sein müssen (20. Spielminute)! Kurz vor Ende der erste Halbzeit erhielt Bergedorf - in Höhe des Sechszehners - einen umstrittenen Freistoß zugesprochen, welcher Straff in unser Kasten rauschte.  

Die zweite Hälfte begann wie in der ersten und Bramfeld erhöhte sichtlich den Druck. Das Aluminium stand den Bramfeldern erneut im Wege. Im selben Zuge standen wir indes eindeutig zu tief, sodass Bergedorf die Chance sah und zum Konter angriff. Dieser wurde gekonnt ausgespielt und durch individuelle Abwehrfehler hinten auch bestraft. So stand es nun 0:2 nach 50. gespielten Minuten. Ein Schlenzer von Besim Muslija, von halblinks, brachten die Bramfelder erneut ins Spiel zurück und waren dem Ausgleich sichtlich nah. Doch dann verlor unsere Verteidigung den Ball beim Spielaufbau an einen Außenspieler der an eins, zwei Spielern vorbeidribbelte und zum 1:3 verwertete. Ein wirklich unnötiger Gegentreffer welches auch die Schlüsselsituation dieser Partie war. 20 Minuten vor Schluss (60.)  wurde dann auch noch unser Torhüter Erik Buchmiller von den Beinen geholt, als ein Angriff von Bergedorfern bereits durch Erik unterbunden wurde. Hier grätschte ein Stürmer mit getreckten Bein auf Erik zu und verletzte ihn am Knie! (Unnötige Szene des Bergedorfers welche mit einer roten Karte hätte geahndet werden müssen!). Verletzungsbedingt wurde er vom Krankenwagen abtransportiert, konnte aber den Platz humpelt aber sichtlich angeschlagen selbständig verlassen (Eine Entwarnung gab es später nach dem Spiel, dass keine ernsthafteren Verletzungen passiert sind / Auf diesem Weg wünschen wir Erik dennoch eine schnelle Genesung). Die bis dahin unterbrochene Partie begann nach einer 30 Minütigen Zwangspause und Bramfeld erneut mit einem Aluminiumtreffer beginnend! Tag des Aluminiums und eindeutig nicht unser Tag! Ein Spiel auf Augenhöhe aber Bergedorf im Abschluss Zielsicherer auch wenn der höhere Ballbesitz bei den Gästen lag. Anscheinend war für einige Spieler das Spiel bereits entschieden und so fing sich Bramfeld noch das 1:4 ein. Schlussendlich konnte Sebastian Szega- nach einem Handelfmeter -  zum 2:4 verkürzen doch die Partie war bereits entschieden.

Das Spiel war kein Vergleich zur Vorwoche. Unkonzentriertes Verhalten wird zu einem Gegentreffer bestraft, sodass bis zum Concordia Spiel (24.08.2013) wir dieses bis dahin ausmerzen werden. Die Niederlage ist kein Beinbruch. Bis dahin bleibt konzentriert und vor allem motiviert! Die Saison ist noch sehr lang und wir freuen uns bereits jetzt schon auf die Revanche. Ein Dank nochmal an Tobias Horn der eine zwar harte aber wohl auf beiden Seiten faire Partie gepfiffen hatte und auch von uns ein Aufschrei an den HAMBURGER FUSSBALL VERBAND (HFV): bitte stellt zuverlässige Schiedsrichter auf den Platz. Eine Ansetzung ist das eine aber das Erscheinen das wichtigere! DANKE.

 

Concordia 2.B (J1)
2 : 1 ( 2 : 0 )
 
Tore:
1:0 Gegner
2:0 Gegner
2:1 Lukas Hanele

 

Karten (Gelb):
1x Gegner
Bramfeld 1.B (J1)

24.08.2013 - Der SC Concordia - eine neuformatierte Mannschaft gegenüber dem Vorjahr - mit unter drei ehemaligen Stammkräften der Bramfelder traf auf dem Bekkamp in Jenfeld eine hochmotivierte Bramfelder Mannschaft, die die Niederlage gegen Bergedorf bereits gut verkraftet hatte und in der Trainingswoche erstaunlich gut trainierte. Zwar musste auch der Bramfelder SV einige verletzte/angeschlagene im Kader verzeichnen (darunter Samantha Steuerwald / demnächst mit dem DFB unterwegs). Wir hofften dann auch noch auf einen Einsatz von Erik Buchmiller (Torhüter), der ebenso nach seinem zusammenstoß noch angeschlagen war. Und als wir auf dem Platz standen waren wir dann guten Mutes heute auf Gegners Platz was zu reißen und uns wieder oben an der Tabelle mit zu etablieren.

Das Spiel begann bei herrlichem Sonnenschein und die mitgereisten Fans waren allesamt gut gelaunt. Perfekter Fußballtag also! Gleich die erste Situation der Cordi Spieler brachte eine Ecke ein. Straff geschossen fiel auch gleich per Kopf das 1:0. Was war passiert? Ausgerechnet aus einer Standardsituation, als unser Torhüter Erik Buchmiller noch nicht warm gespielt war (gesamte Woche verletzt, geschont zum Spielbeginn) köpfte unser ehemaliger Spieler Samuel O. (dortiger el Capitano) zum 1:0 Rückstand (1.Min.) ein. Unsere Mannschaft suchte wohl noch die Zuordnung im Strafraum und reagierte im 5 Meter Raum nicht rechtzeitig genug.

Lange Zeit wurde taktisch von beiden Seiten gut agiert, geschoben und Bramfeld stand dem Ausgleich nah. Eine sehenswerte Aktion kam über rechts als Jannick da Silva Moreira den Druck erhöhte. Sebastian Szega umlief Jannick von rechts und bekam den Ball in den Lauf zugespielt. Als er eine Flanke in das Zentrum wagte, kam dieser als Torschuss dem Torhüter gefährlich nahe und streifte noch die Oberlatte. Das wäre es doch gewesen! Auch Denis Ismailovic durchbrach des öfteren die sehr tief stehende Defensive, legte sich den Ball aber immer wieder mal zu weit nach vorne und vergab dadurch einige hochkareter. Nicht das Cordi kein Angriff wagte, auch Cordi hatte Ihre schnellen Außenspieler parat und schickten diese immer mal wieder auf die Reise. Christophe Mandji vereitelte dennoch diese Vorstöße gekonnt mit Hendrik Külper zusammen. Ebenso harmonierten Besim Muslija mit Alexander Schleßelmann auf der anderen Seite zusammen. Mit unseren Doppelsechsern (Justin Sadownik, Sebastian Szega) und Kevin Pulaczewski als "10er" kamen Cordi immer weniger zurecht und hielten das Zentrum dadurch auf Trapp.  

In der 35. Min. passierte dann doch noch das 2:0 nachdem bei einem kurzpass hinten geschlafen wurde und direkt vor die Füße eines Gegner fiel. Unnötig Szene und eiskalt versenkt. Lukas Haenle brachte Bramfeld zwar kurz nach Wiederanpfiff wieder in das Spiel zurück, der sich im eins gegen eins durchsetzte doch Bramfeld verfehlte wieder mal in mehreren Zügen einige Großchancen. Roberto Delic der für den verletzten Kevin Pulaczewski in das Spiel kam (45. Min), brachte wieder die Kreativität ins Spiel und erhöhte dadurch zumal den Druck. Seine Technik am Ball machte dieses auch noch sehenswert. Der Druck der bis hin zum Schluss von den Bramfelder ausgeübt wurde war beachtlich, ganz anders zur Vorwoche gegen Bergedorf. Was fehlte war dennoch eine gesunde Art der Aggressivität im Spiel und auch das mit einander "reden" war eine Sache die wie so oft im Spiel fehlte. Justin Sadownik konnte dann noch am Ende ein Zeichen setzen und brachte einen Freistoß mit einem Hammer auf die Unterlatte ab. Das 2:2 sollte es aber nicht werden.

Das dritte BVL Spiel, die zweite Niederlage, doch eine Erkenntnis: es geht wieder Berg auf! Also Köpfe nicht in den Sand stecken und gegen TSV Niendorf die fehlenden intensität einbringen. Dann kommt der Rest von alleine. Bis dahin bleibt sportlich...

Eintr. Norderstedt 2.B (J1)
1 : 4 ( 1 : 1 )
 
Tore:
1:0 Gegner
1:1 Marvin Schantz
1:2 Sebastian Szega (Foulelfmeter)
1:3 Alexander Schleßelmann
1:4 Lukas Haenle

Karten (Gelb):
2 x Gegner, 3 x Bramfeld
 
  Bramfeld 1.B (J1)

11.08.2013 -  Zum Saisonauftakt der Hamburger B-Junioren Verbandsligasaison 2013/2014 empfing die Eintr. Norderstedt 2.B den Bramfelder SV 1.B an der Ochsenzoller Strasse. Uns erwartete eine neue Eintracht als zum Vorjahr und uns war sehr wohl bewusst, dass das kein leichtes Spiel werden würde! Man hörte zur Beginn der Saison vieles über die anderen Verbandsligamannschaften und wie die Vorbereitungen verliefen, daher legten wir viel Wert auf das konditionelle und einem harmonischen Klima im Team. Wir strukturierten, taktierten und motivierten die gesamte Mannschaft und die Beteiligung an den Trainingstagen war dementsprechend sehr hoch. Zuversichtlich konnte das Trainergespann nach den absolvierten Testspielen nun eine feste Mannschaft vorweisen und waren gegen die Eintracht entsprechend gerüstet. Auch die nicht nominierten Spieler waren alle anwesend um mit der Mannschaft mit zufiebern. Toll jungs!

Das Spiel begann sehr vorsichtig. Man suchte die freien Zonen im Mittelfeld und verlagerte das Spiel auf beiden Seiten. Gelegentliche Vorstöße konnte entweder unsere gut stehende Abwehr unterbinden oder Aktionen wurden von unserem Torhüter gekonnt parriert. Erst in der 34. Spielminute konnte Norderstedt in Führung gehen (1:0), nachdem versäumt wurde den Gegenspieler zu stellen und am Schuss zu hindern. Der gerade erst eingewechselte Marvin Schantz glich aber wenig später in der 39. Spielminute aus als er von Denis Ismailovic einen Querpass von links erhielt. Sprintstark wir er ist, sah er die freie Zone und zog an den linken Verteidiger rechts vorbei und musste nur noch einschieben (da hatte Norderstedts Abwehr verpennt). Nach der Halbzeit(ansprache) war klar "hier können wir was reißen" und so war es auch. Denis Ismailovic wurde in der Strafraumzone (51.Spielminute) zu Boden gerissen und es gab zurecht den Foulelfmeter. Sebastian Szega (Kapitän) erhöhte sicher zum 1:2. Was für eine Aufholjagd! Das was in der ersten Halbzeit an gesunder Aggressivität fehlte wurde nunmehr nachgeholt und Norderstedt kam mit dem erhöhten Druck wahrlich nicht mehr zurecht. Auch deren Verteidigung brach immer mehr zusammen, so konnten unsere schnellen Außenspieler mit präzisen Pässen gefüttert werden. Die Ausdauer hatte sich bezahlt gemacht. Nach einem wiederholten Foul (57. Spielminute) flankte Sebastian Szega von links einen hohen Ball in die gegnerische Strafraumzone und unser Riese Alexander Schleßelmann köpfte diesen mit einer Wucht in das Netz (der Norderstedter Torhüter hatte sich beim herauskommen verzettelt und ließ das offene Tor hinter sich stehen). Wir erspielten uns immer mehr Bälle und sicherten fast jede freistehende Zone. Alle spielten mit auch unser Sturm half defensiv aus. Doch Bramfeld wollte mehr und stand nicht nur defensiv sehr gut, sodass Lukas Haenle (jetzt im Sturm) in der 72. Spielminute - nachdem Alexander Schleßelmann den Ball nach Flanke von links mit dem Hinterkopf an den zweiten Pfosten verlängerte - nur noch reindrücken musste (1:4). Was für ein Spiel! Was für ein Auftakt!

Jetzt heißt es nicht auf den Lorbeeren ausruhen sondern weiter hart trainieren und vor allem konzentriert bleiben (die Saison ist noch lang!). Am kommenden Wochenende, den 17.08.2013, gastiert FC Bergedorf 2.B auf dem Gropiusring. Der Aufsteiger aus der Landesliga ist seit 2011, in Pflichtspielen, ungeschlagen und will auch seine Siegerserie weiter ausbauen (gewannen jetzt gegen HTB mit 4:2) - mal schauen, ob der Bramfelder SV als erstes Team auch gegenhalten kann.

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